Gesetzesänderung zum 01.01.2020
(Auszug)

Das Gesetz zur Umsetzung der Änderungsrichtlinie zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie / BT-DS 19/13827 v. 13. November 2019 enthält Regelungen für die Lohnsteuerhilfevereine. Das Gesetz mit dem Untertitel „Masterplan gegen Geldwäsche – Finanzkriminalität bekämpfen“ erweitert in § 2 Abs. 1 des Geldwäschegesetzes den Kreis der Verpflichteten, der in Nr. 12 bisher nur Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Steuerberater und Steuerbevollmächtigte benannte, nunmehr um Lohnsteuerhilfevereine („die in § 4 Nr. 11 des Steuerberatungsgesetzes genannten Vereine“). Die Neuregelung gilt ab dem 1. Januar 2020.

Ab dem 1. Januar 2020 sind folglich durchzuführen:

Risikoanalyse
Identifizierung
Verdachtsmeldung

Zur Identifizierung nach dem GWG muss ab 1. Januar 2020 zwingend anhand eines inländischen oder nach ausländerrechtlichen Bestimmungen anerkannten oder zugelassenen Passes, Personalausweises oder Pass- oder Ausweisersatzes erfolgen (§ 12 Abs. 1 GWG). Diese Identifizierung ist durch Anfertigung einer Kopie des vollständigen Dokumentes zu dokumentieren. Diese kann auch digital erfasst werden (§ 8 Abs. 2 GWG). Ein vorhandener Freischaltcode (FSC) des Mitglieds reicht nicht aus. Diese Verpflichtung gilt auch für Bestandsmitglieder!

Quelle: BVL Berlin

Es sind grundsätzlich die vorgenannten Ausweispapiere vorzulegen. Bei Ehegatten von beiden Steuerpflichtigen

Ohne Vorlage eines gültigen Ausweisdokumentes werden wir die Steuererklärung nicht mehr fertigen. (Haftung).